Informationen zu Tirol

Posted by admin 0 comments

Geografische Lage Tirols

Markenzeichen der Region Tirol ist ihre Lage in den Alpen. Sie wird heute durchzogen von einer Landesgrenze, Nord- und Osttirol liegen in Österreich, Südtirol und die Autonome Region Trentino-Südtirol gehören zu Italien.
Mit 3905 Metern ist der Ortler in Südtirol der höchste Berg in der Region.
Der Brennerpass ist der wichtigste Alpenübergang für den Personen und Warenverkehr zwischen Österreich und Italien.
Die größten Flüsse in Nord- und Osttirol sind Inn, Drau und Lech, in Südtirol und Trentino ist hauptsächlich die Etsch mit ihren Nebenflüssen für die Entwässerung verantwortlich.
Die größten Städte Tirols mit jeweils knapp über 100.000 Einwohnern sind Innsbruck, Trient und Bozen.

Geschichtliche Eckdaten

Bei Ausgrabungen in Südtirol wurde 1991 die Gletschermumie Ötzi gefunden, die vor rund 5300 Jahren dort gelebt haben muss. Bereits im frühen 4. Jahrtausend v. Chr. gab es im heutigen Tirol eine Bergbaukultur.
15 v. Chr. eroberten die Römer das Gebiet.
Von 476 bis zu dessen Zusammenbruch 553 war Tirol Teil des Ostgotenreichs. Danach fielen große Teile des Gebietes an das Herzogtum Bayern.
Im 12. und 13. Jahrhundert konnten die Grafen von Tirol ein eigenes unabhängiges Herrschaftsgebiet etablieren. Im 14. Jahrhundert ging die Grafschaft Tirol an die Habsburger über.
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs erfolgte durch den Friedensvertrag von St. Germain die Teilung in Nord- und Südtirol. Die Gebiete südlich des Brenners fielen an Italien.
Um die Zusammenarbeit der geteilten Gebiete wieder zu intensivieren wurde 1998 die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino gegründet.

Vegetation und Tierwelt

Die tiefer gelegenen Alpentäler Tirols sind größtenteils von Wiesen und Weiden bedeckt. Die daran angrenzenden Berghänge waren ursprünglich mit Laubbäumen bewachsen, heute stehen dort vermehrt Nadelbäume wie die Fichte. Ab einer Höhe von 1400 Metern beginnt die subalpine Zone. Der Baumbestand wird hier durch Nadelhölzer bestimmt, die dem langen Winter in dieser Region gewachsen sind. Je höher die Wälder gelegen sind, desto häufiger treten statt Fichten Lärchen und Zirben auf. Mit zunehmender Höhe werden die Wälder immer lichter, es beginnt die Baumgrenze. Nur noch vereinzelt wachsen hier Bäume, dafür sind Zwergsträucher aus Alpenrosen, Beerenheiden, Grünerlengebüsch und Zwergwacholder zu sehen. Die Vegetation im Hochgebirge oberhalb der Baumgrenze dominiert der dichte und blumenreiche alpine Rasen. Ab einer Höhe von etwa 2400 Metern wachsen nur noch in geschützten Lagen kleine Pflanzengruppen sowie Moose und Flechten.

Auch die Tiere in den Bergen mussten sich an ihre Umgebung anpassen. Auf Wanderungen häufig anzutreffen ist die zutrauliche Alpendohle mit ihrem gelben Schnabel. Der Schneefink, ein Verwandter der Spatzen, brütet noch in über 3000 Metern Höhe. Ein besonders imposanter Anblick ist der Flug des Steinadlers, des Wappentiers Tirols. Murmeltiere bauen ihre Behausungen unterirdisch und überwintern im Schlaf. Steinböcke waren um 1800 beinahe ausgerottet, heute kommen sie in Tirol wieder häufig vor. Und die Gämsen weiden in Rudeln auf den Wiesen der Berghänge.

Klima

Wanderer in Tirol sollten im Sommer die intensive Sonnenstrahlung nicht unterschätzen, die mit steigender Höhe zunimmt. Häufig kommt es außerdem zu abrupten Wetterumschwüngen.
Im Winter gibt es in den niedrig gelegenen Tälern oft Nebel, in den höheren Lagen scheint dafür um so mehr die Sonne und es herrschen ideale Bedingungen zum Skifahren.

Sorry, comments are closed.

Previous Post
Next Post
»
The Greenfield Theme is distributed by Karrimor Backpacks Malaysia